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So kanns gehen

Niederflurzug – Zug mit ebenem Eingang

Heute schon bei der SBB im Einsatz: Der erste „einstöckige Niederflur-Hochgeschwindigkeitszug“ von Stadler mit Namen Smile. (mehr). 

Zug mit Niederflureinstieg und kleiner Brücke zum Schließen des Spalts zwischen Zug und Plattform.
Niederflurzug – Der Smile von Stadler (Quelle)
Innensicht. Höhenausgleich durch eine etwa 2-3 Meter lange Rampe.
NIederflur für unterschiedliche Bahnsteighöhen (55 cm und 76 cm). Höhenausgleich durch Rampe von innen. (Quelle)

Bald bei der DB: Talgo Nachfolger des ICEs mit Namen „ECx“ mit stufenlosem Zugang (mehr). 

„Der Zug ist stufenlos, das heißt der Einstieg befindet sich auf Bahnsteighöhe. Rollstuhlfahrern ist es so möglich, selbständig ein- und auszusteigen. Aber auch Reisenden mit Gepäck oder Familien mit Kinderwagen wird der Einstieg erleichtert. Dies ist auch der Beginn eines neuen Standards: Zukünftig werden alle neuen Fahrzeugausschreibungen im Fernverkehr die besonders kundenfreundlichen Einstiege aufweisen.“

Mehr über Niederflurzug

My Handicap „Ein Zug für alle“

Es existieren bereits niederflurige Hochgeschwindigkeitszüge (z. B. Talgo 250 und 350) mit einer durchgängigen Fussbodenhöhen von 760 mm (Quelle)

Mobiservice einfach online anmelden! So kann es gehen

Hase
Projekt Hase – Schlaues Formular zum Anmelden der MSZ – Hilfeleistung als Service

Anhand der Auftragsnummer kann eine Reise importiert werden oder eine neue Zugfahrt angelegt werden.  Das zuvor einmalig angelegte Profil wird genutzt und die MSZ (der Mobilitätsservice der DB) informiert. Hier zum Hase Formular.

Das Video zeigt, wie die Anmeldung der Mobilitätshilfe in wenigen Schritten gelingt!

Mal ausprobieren, wie es sich anfühlt

KVV Geschäftsführer setzt sich in den Rollstuhl.
Alexander Pischon – Geschäftsführer der KVV – setzt sich in den Rollstuhl, und erlebt den Perspektivwechsel. Quelle KVV

Schnappsidee oder machbar: Mit Rolli den Zug lenken

Lokführer/in oder Zugbegleiter/in mit Rollstuhl? Schon heute sind bei der Deutschen Bahn allein in der Berufsgruppe Triebfahrzeugführer über 300 gleichgestellte und schwerbehinderte Beschäftigte im Einsatz (Stand 2019, Quelle DB)

Gutes Beispiel oder eine Idee parat?

Mach‘ ein Foto, schreibe einen Kommentar (siehe unten) oder schicke eine E-Mail – an info@bahnfueralle.de

Bahn-Admin

4 Replies to “So kanns gehen”

  1. Es wäre bereits ein Riesenfortschritt, wenn an Bahnhöfen die vorhandenen Aufzüge und Rollteppen stets vorrangig und direkt repariert würden, statt diese – wie schon geschehen- wochenlang einfach stillzulegen und die Bahnkunden auf die Nutzung der Treppen zu verweisen. Ein Rollstuhlfahrer kommt dann u.U. mitten in der Nacht nicht mehr vom Bahngleis weg und zu sich nach Hause…. Solche unvermuteten, befristeten Barrieren werden vllt noch nicht einmal weitergemeldet oder offiziell beanstandet, bis es dann einen armen Teufel trifft!
    Ihre Initiative ist mehr als berechtigt und schenkt Hoffnung auf Besserung! Immerhin kann man sich z.B. auf Europäisches Recht und auf die internationale Menschenrechtskonvention berufen, um solche Missstände anzuprangern; wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!

    1. “ Ein Rollstuhlfahrer kommt dann u.U. mitten in der Nacht nicht mehr vom Bahngleis weg und zu sich nach Hause…. “
      Also in so einem Falle hätte ich keine Scheu, die Polizei auf den Bahnsteig zu bestellen – und wenn diese behauptet, es sei Missbrauch, dann wäre das ein Riesenskandal.
      Ich bin zwar nicht auf den Rollstuhl angewiesen, aber habe zuweilen Gepäck auf einer Sackkarre und erlebte in einem Ort namens „Holle-Derneburg“ die „barrierefreien Treppen“ und fühlte mich von der Bahn vergackeiert. Wenn eine Station nur in einer Fahrtrichtung barrierefrei ist, darf man diese nicht als barrierefrei ins System einpflegen.

  2. Es ist eine schande deutscher „Ingenieurskunst“, dass Aufzüge heute schneller kaputt gehen als sie repariert werden können. Von Vandalismus abgesehen, ist für mich immer wieder nicht vorstellbar, dass Aufzüge den normalen Belastungen einfach nicht stand halten.
    Uraltaufzüge in alten Gebäuden, die keine Zulassung mehr erhalten funktionieren dagegen über Jahrzehnte fehlerfrei.

  3. Gute Initiative! Endlich werden Züge nicht mehr ein Problem sein. Ich finde es wichtig, dass Rollstuhlfahrern selbständig ein- und aussteigen können. Ich würde gerne mehr von solchen guten Initiativen hören. Aber gut zu wissen, ich freue mich auf die neuen Züge. Danke für den Beitrag!

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