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Schlecht gelaufen? Teile es schriftlich mit!

Defekt Aufkleber vor Fahrstuhl
Probleme sichtbar machen!

Druck erhöhen – wer schreibt, der bleibt!

Es geht darum, Bahnfahren zugänglich zu machen. Für alle. Benachteiligungen und Barrieren im Bahnverkehr müssen abgebaut werden. Jede Beschwerde hilft dem Abbau von Barrieren!

Bei der Schlichtungsstelle des Bundes (BGG) sind im letzten Jahr etwas mehr als 100 Beschwerden eingereicht worden (siehe Tätigkeitsbericht). Das ist ausbaufähig! Die Idee: Je mehr Beschwerden, desto sichtbarer wird die Problematik und desto höher wird  der Druck auf die Bahn, deutlich mehr zu machen in Hinblick auf Zugänglichkeit als bisher.

Schritt 1 – die Bahn anschreiben

Sollten Sie unzufrieden mit Ihrer Fahrt in einem Fernzug (ICE, IC, EC) gewesen sein, nutzen Sie den Kundendialog der DB Fernverkehr AG.

Schritt 2

falls der direkte Kontakt nicht erfolgreich war, gibt es zwei Möglichkeiten:

* Die Schlichtungsstelle des Bundes hat die Aufgabe, Streitigkeiten zwischen Menschen mit Behinderungen und Trägern öffentlicher Gewalt zum Thema Barrierefreiheit außergerichtlich beizulegen.

Bahn-Admin

7 Replies to “Schlecht gelaufen? Teile es schriftlich mit!”

  1. Ich benutze als Mensch mit unsichtbarer Behinderung mindestens 3 mal pro Woche REs der DB RAB zur Fahrt von Tübingen nach Stuttgart und zurück, die auf auf Gleis 5 starten bzw. enden. Die Stufe zum Ein- bzw. Ausstieg beträgt dabei 40 cm in Worten vierzig. Habe das dokumentiert und der zuständigen Leitstelle gemeldet, die mich auf die Möglichkeit hinwies, bei rechtzeitiger Voranmeldung mit dem einen fahrbaren Lifter am Bahnsteig aus dem Zug geholt werden zu können und dass demnächst alle Bahnsteige im Tübinger HBf auf einem Niveau wären.
    Ich bin als Läufer gar nicht auf einen Lifter oder ähnliches angewiesen, sehe aber wie sich alte, kleinwüchsige, gehbehinderte, Eltern mit Kinderwägen, Schwerbepackte aus diesen Zügen quälen. Und das soll noch Jahre so weiterlaufen?

  2. Hallo Lapp-Zens, danke für deinen Bericht! In der Tat wird der Zugang für mobilitätseingeschränkte Reisende im Regionalverkehr noch viele Jahre über Stufen oder wagengebundene Rampen führen. Jedes Bundesland entscheidet selbst über Bahnsteighöhen. Schleswig-Holstein hat sich nun für eine Höhe (76cm) entschieden. Bis 2025 sollen alle Bahnhöfe im nördlichsten Bundesland angepasst sein. Ein Lichtblick – immerhin. Deswegen ist es so wichtig, anzuzeigen, dass hier mit mehr Dampf was geändert werden muss! Es grüßt #bahnfueralle

  3. „Relevant für die Kundenverfügbarkeit ist nur die Zeit zwischen 6-22 Uhr“ bekam ein Bundestagsabgeordneter zur Antwort, als es um die Verfügbarkeit von Aufzügen an Bahnhöfen ging. „Husch ins Körbchen“ ist wohl die Idee dahinter und weit weg von der Möglichkeit, autonom und eigenständig auf Reisen gehen zu „dürfen“. Nachts gehören wir Rollstuhlfahrer nach Meinung des Managements des „Unternehmens“ DB wohl nicht in ihre Züge (und damit auch die der Wettbewerber).

    Nebenbei bemerkt: ist den Rollstuhl-Nutzern unter Euch auch schon aufgefallen, daß die hochgelobte und lange erwartete App DB Barrierefrei immer wieder unzutreffende Meldungen über Aufzüge von sich gibt? Zuletzt war es bei mir in München Ost, wo ein Aufzug fuhr, obwohl er als nicht in Betrieb gezeigt wurde. In Bonn Hbf war der angeblich in Betrieb befindliche Aufzug nicht nutzbar (Türen gingen nicht auf, an der DB Info war das jedoch schon bekannt) – um nur je ein Beispiel für false positives und false negatives, beide kommen offenbar vor, zu nennen.
    Ach ja, die Antwort der DB auf meine Anfrage steht noch aus.

  4. Meine Tochter kam mit dem Zug in Rotenburg an. Sie nahm den ersten Fahrstuhl und wollte durch die Unterführung dann zum nächsten Fahrstuhl um den Bahnhof zu verlassen und nach Hause zu fahren. Dies ging leider nicht, da der zweite Fahrstuhl defekt war. Nirgendwo, war es vorab für sie zu erkennen, dass sie dem Vorsorgen müsste, keine Info auf den zuständigen Seiten. Ein Anruf bei der Polizei/ Feuerwehr ergab, dass sie nicht zuständig waren und auch nicht kommen würden, da es kein Notfall sei. Dann mussten wir eine Rufnummer suchen. Der zuständige Mitarbeiter war recht reserviert und sagte dann nur. Sie solle wieder zurück auf ihr Gleis und mit dem nächsten Zug nach Bremen zu fahren um dort um zu steigen in einen Zug der auf dem richtigen Gleis halte oder Bescheid zu sagen, dass die Gleise soweit umgestellt würden. Wer zahlt die Überstunden des Begleitpersonals? Wer die verlorene Zeit, wer für die ganzen Peinlichkeiten?

  5. Bahn und Rollator ist entschuldigung wie teufel und weihwasser
    ich wohne in Schwäbisch Hall
    alle wichtigen Züge ab hessental Gleis 2 und 3
    Unterführung – „Kinderwagenrennstrecke“…….
    habe die bahn angeschrieben – überall gibt es Hilfe nur nicht in Hessental
    im gleichen Mail – schauen sie mal “ barrirefreien Urlaub mit der Bahn“
    ist doch ganz schön frech (der Link dazu)
    ich war jetzt viel am Stöbern in Fahrplänen
    Wollte eine Reise planen
    es gibt ja Bahnhofsinfos bei den reise-plänen…… UMSTEIGEHILFE ANfordern
    das es von „Hinzertupfingen“ keine info gibt ok aber z.B. nix von kassel………..
    ich solle meine genauen Pläne mitteilen ich war doch nur am stöbern um einen guten weg zu finden …….
    Bin auch mal mutig Bahn (Nahverkehr) gefahren und mir dann vorgekommen wie eine Maus in der Lebendfalle EIN NETTER MITREISENDER HAT MIR BEIM AUSTEIGEN GEHOLFEN

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